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Bauamt Brandenburg

Bauamt Biesenthal

Hinter dem Wort Bauamt steckt keine bundeseinheitliche Behörde, sondern die untere Bauaufsichtsbehörde des Landes- und Kommunalrechts. Diese Seite erklärt, wie sie für Biesenthal zuständig ist und welche Vorhaben welchen Weg nehmen.

Kurze Antwort

Für Bauanträge in Biesenthal ist in der Regel Landkreis Barnim zuständig. Die Stadt ist kreisangehörig; größere Städte können abweichend selbst Baurechtsbehörde sein.

  • Einwohner6.120
  • Statuskreisangehörig
  • KreisBarnim
  • BundeslandBrandenburg

Zuständigkeit auf einen Blick

Für Biesenthal entscheidet meist nicht die Gemeinde, sondern der Landkreis Barnim als untere Bauaufsichtsbehörde. Der Weg führt in Brandenburg oft über die Gemeinde- oder Amtsverwaltung, die als Annahmestelle dient.

Biesenthal hat rund 6.120 Einwohner. Für die meisten Bauvorhaben führt der Weg deshalb aus der Gemeinde heraus zur Kreisverwaltung. Mit rund 192.776 Einwohnern im gesamten Kreisgebiet ist die Bauverwaltung entsprechend dimensioniert.

Landesrechtlich gilt in Brandenburg die Brandenburgische Bauordnung (BbgBO). Zuständig für die Genehmigung sind Landkreise und kreisfreie Städte. Das prägt auch die Bearbeitung von Anträgen aus Biesenthal. In Brandenburg sind die Landkreise und kreisfreien Städte untere Bauaufsichtsbehörde. Amtsangehörige Gemeinden nehmen Anträge häufig entgegen und leiten sie weiter.

Verbindliche Auskunft

Offizielle Quelle

Verbindliche Auskünfte erteilt die Behörde selbst. Die verlinkten Seiten werden nicht von uns betrieben.

Was das konkret bedeutet

Wer Formulare ausfüllt, braucht meist diese Angaben:

  • Postleitzahl16359
  • Vorwahl03337
  • Kfz-KennzeichenBAR

Die wichtigsten Bauvorgänge

Je nach Vorhaben kommen unterschiedliche Verfahren in Betracht. Ein Überblick über die relevanten Bauvorgänge:

Der Weg zur Genehmigung

Bevor der Antrag bei die untere Bauaufsichtsbehörde des Landkreis Barnim landet, hilft ein Termin bei der Bauberatung. Sie kennt die örtliche Praxis und sortiert die Unterlagen vor.

Ob sich ein Vorhaben einfügt, entscheidet im unbeplanten Innenbereich die nähere Umgebung. Im Geltungsbereich eines Bebauungsplans zählen dessen Festsetzungen.

Genehmigung nötig?

Orientierung: Ist das Vorhaben in der Regel genehmigungspflichtig?
VorhabenGenehmigungHinweis
Neubau eines Wohnhausesin der Regel genehmigungspflichtigBauantrag über eine bauvorlageberechtigte Person
Anbau oder Aufstockungmeist genehmigungspflichtigabhängig von Größe und Nutzung
Gartenhaus oder Geräteschuppenoft verfahrensfrei bis zu einer bestimmten GrößeGrenze je Landesbauordnung unterschiedlich
Carport oder Garageteils verfahrensfrei, teils genehmigungspflichtigabhängig von Fläche und Grenzabstand
Terrassenüberdachunghäufig verfahrensfrei in GrenzenTiefe und Fläche entscheiden
Nutzungsänderung von Räumenin der Regel genehmigungspflichtigauch ohne bauliche Änderung möglich
Abbruch eines Gebäudesje nach Land Anzeige oder GenehmigungKenntnisgabe oder Abbruchgenehmigung
Wintergartenmeist genehmigungspflichtigAusnahmen bei kleinen unbeheizten Bauten

Ob Anzeige, Kenntnisgabe oder Genehmigung: Der konkrete Verfahrensweg unterscheidet sich je Bundesland. Diese Übersicht ersetzt keine Einzelfallauskunft.

Nachbarorte

Häufige Fragen

Brauche ich für eine Nutzungsänderung eine Genehmigung?

Häufig ja, selbst ohne Umbau. Die Genehmigungspflicht knüpft an die geänderte Nutzung an, weil dafür andere Anforderungen gelten können, etwa an Brandschutz und Stellplätze.

Kann ich den Bauantrag digital stellen?

Immer mehr Länder bieten den digitalen Bauantrag über eigene Portale an. Ob das vor Ort möglich ist, steht auf dem Portal der zuständigen Behörde.

Brauche ich für mein Vorhaben überhaupt eine Genehmigung?

Das hängt vom Vorhaben ab. Neubauten sind in der Regel genehmigungspflichtig, kleine Gartenhäuser oft verfahrensfrei. Was verfahrensfrei ist, legt der Katalog der Landesbauordnung fest; im Zweifel gibt das Bauamt Auskunft.

Was ist ein Schwarzbau?

Eine ohne erforderliche Genehmigung errichtete oder genehmigungswidrige bauliche Anlage. Ist sie materiell zulässig, kann sie nachträglich genehmigt werden; andernfalls drohen Nutzungsuntersagung und Rückbau.

Was kostet eine Baugenehmigung?

Die Gebühr richtet sich in der Regel nach den Baukosten und liegt in der Größenordnung eines kleinen Prozentanteils der Bausumme. Die genaue Berechnung regelt die Gebührenordnung des Landes.