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Bauamt Sachsen-Anhalt

Bauamt Aken (Elbe)

Wer in Aken (Elbe) bauen, anbauen oder umnutzen will, steht früher oder später vor derselben Frage: Welches Bauamt ist zuständig und was muss genehmigt werden? Diese Seite ordnet die Zuständigkeit, erklärt die wichtigsten Bauvorgänge und verweist für verbindliche Auskünfte auf die offizielle Stelle.

Kurze Antwort

Untere Bauaufsichtsbehörde für Aken (Elbe) ist in der Regel Landkreis Anhalt-Bitterfeld, nicht die Gemeindeverwaltung.

  • Einwohner7.225
  • Statuskreisangehörig
  • KreisAnhalt-Bitterfeld
  • BundeslandSachsen-Anhalt

Welche Stelle entscheidet?

In Aken (Elbe) führt der Antragsweg meist über den Landkreis Anhalt-Bitterfeld. Dort liegt die untere Bauaufsicht; die Standortgemeinde gibt ihr Einvernehmen ab und leitet weiter.

Aken (Elbe) hat rund 7.225 Einwohner. Für die meisten Bauvorhaben führt der Weg deshalb aus der Gemeinde heraus zur Kreisverwaltung. Mit rund 168.475 Einwohnern im gesamten Kreisgebiet ist die Bauverwaltung entsprechend dimensioniert.

Sachsen-Anhalt regelt das Baurecht in der Bauordnung des Landes Sachsen-Anhalt (BauO LSA). Untere Bauaufsichtsbehörde sind Landkreise und kreisfreie Städte; für die städtebauliche Zulässigkeit gilt daneben das bundesweite Baugesetzbuch. In Sachsen-Anhalt sind die Landkreise und die kreisfreien Städte Halle, Magdeburg und Dessau-Roßlau untere Bauaufsichtsbehörde. Obere Behörde ist das Landesverwaltungsamt.

Offizielle Quellen

Offizielle Quelle

Verbindliche Auskünfte erteilt die Behörde selbst. Die verlinkten Seiten werden nicht von uns betrieben.

Einordnung

Zur Einordnung die wichtigsten Ortsdaten von Aken (Elbe):

  • Postleitzahl06385, 06386
  • Vorwahl034909
  • Kfz-KennzeichenABI

Die wichtigsten Bauvorgänge

Je nach Vorhaben kommen unterschiedliche Verfahren in Betracht. Ein Überblick über die relevanten Bauvorgänge:

Der Weg zur Genehmigung

Nach Eingang prüft die untere Bauaufsichtsbehörde des Landkreis Anhalt-Bitterfeld Planungsrecht und, je nach Verfahren, die bauordnungsrechtlichen Anforderungen. Am Ende steht die Genehmigung oder eine begründete Ablehnung.

Neben dem Baurecht können weitere Genehmigungen nötig sein, etwa nach dem Denkmalschutz-, Naturschutz- oder Wasserrecht. Das Bauamt bündelt viele davon, ersetzt sie aber nicht immer.

Was genehmigt werden muss

Orientierung: Ist das Vorhaben in der Regel genehmigungspflichtig?
VorhabenGenehmigungHinweis
Neubau eines Wohnhausesin der Regel genehmigungspflichtigBauantrag über eine bauvorlageberechtigte Person
Anbau oder Aufstockungmeist genehmigungspflichtigabhängig von Größe und Nutzung
Gartenhaus oder Geräteschuppenoft verfahrensfrei bis zu einer bestimmten GrößeGrenze je Landesbauordnung unterschiedlich
Carport oder Garageteils verfahrensfrei, teils genehmigungspflichtigabhängig von Fläche und Grenzabstand
Terrassenüberdachunghäufig verfahrensfrei in GrenzenTiefe und Fläche entscheiden
Nutzungsänderung von Räumenin der Regel genehmigungspflichtigauch ohne bauliche Änderung möglich
Abbruch eines Gebäudesje nach Land Anzeige oder GenehmigungKenntnisgabe oder Abbruchgenehmigung
Wintergartenmeist genehmigungspflichtigAusnahmen bei kleinen unbeheizten Bauten

Dies ist eine Faustregel. Ob ein Vorhaben genehmigungspflichtig oder verfahrensfrei ist, richtet sich immer nach der Landesbauordnung des jeweiligen Bundeslandes.

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Was oft gefragt wird

Kann ich den Bauantrag digital stellen?

Immer mehr Länder bieten den digitalen Bauantrag über eigene Portale an. Ob das vor Ort möglich ist, steht auf dem Portal der zuständigen Behörde.

Was ist ein Schwarzbau?

Eine ohne erforderliche Genehmigung errichtete oder genehmigungswidrige bauliche Anlage. Ist sie materiell zulässig, kann sie nachträglich genehmigt werden; andernfalls drohen Nutzungsuntersagung und Rückbau.

Was kostet eine Baugenehmigung?

Die Gebühr richtet sich in der Regel nach den Baukosten und liegt in der Größenordnung eines kleinen Prozentanteils der Bausumme. Die genaue Berechnung regelt die Gebührenordnung des Landes.

Was ist eine Bauvoranfrage und wann lohnt sie sich?

Mit der Bauvoranfrage lässt sich vorab verbindlich klären, ob ein Grundstück bebaubar ist. Der Bauvorbescheid bindet die Behörde für eine bestimmte Zeit. Bei unklarer Grundstückslage lohnt sie sich fast immer.

Wo stelle ich in Aken (Elbe) einen Bauantrag?

Zuständig ist die untere Bauaufsichtsbehörde des Landkreis Anhalt-Bitterfeld. In vielen Ländern wird der Antrag zunächst bei der Standortgemeinde eingereicht, die ihn mit ihrem Einvernehmen weiterleitet. In kreisfreien Städten geht er direkt an das Bauamt.