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Bauamt Niedersachsen

Bauamt Gronau (Leine)

Ob Neubau, Anbau, Nutzungsänderung oder Abbruch: In Gronau (Leine) hängt jedes dieser Vorhaben an einer bestimmten Behörde und an der Landesbauordnung. Diese Übersicht ordnet die Zuständigkeit ein.

Kurze Antwort

Für Bauanträge in Gronau (Leine) ist in der Regel Landkreis Hildesheim zuständig. Die Stadt ist kreisangehörig; größere Städte können abweichend selbst Baurechtsbehörde sein.

  • Einwohner10.882
  • Statuskreisangehörig
  • KreisHildesheim
  • BundeslandNiedersachsen

Wer ist zuständig?

Für Gronau (Leine) entscheidet meist nicht die Gemeinde, sondern der Landkreis Hildesheim als untere Bauaufsichtsbehörde. Der Weg führt in Niedersachsen oft über die Gemeinde- oder Amtsverwaltung, die als Annahmestelle dient.

Gronau (Leine) hat rund 10.882 Einwohner. In Kleinstädten übernimmt die Verwaltung meist die Beratung und die Annahme des Bauantrags, während über die Genehmigung an anderer Stelle entschieden wird. Mit rund 277.300 Einwohnern im gesamten Kreisgebiet ist die Bauverwaltung entsprechend dimensioniert.

Das Baurecht in Niedersachsen regelt die Niedersächsische Bauordnung (NBauO). Örtlich zuständig sind Landkreise, kreisfreie Städte, die Region Hannover und selbständige Gemeinden. Diese Aufgabenteilung entscheidet, wohin ein Bauantrag aus Gronau (Leine) am Ende geht. In Niedersachsen sind neben den Landkreisen und kreisfreien Städten auch große selbständige und selbständige Gemeinden untere Bauaufsichtsbehörde. Welche Stelle zuständig ist, hängt am Gemeindestatus.

Verbindliche Auskunft

Offizielle Quelle

Verbindliche Auskünfte erteilt die Behörde selbst. Die verlinkten Seiten werden nicht von uns betrieben.

Kurz eingeordnet

Wer Formulare ausfüllt, braucht meist diese Angaben:

  • Postleitzahl31028
  • Vorwahl05182
  • Kfz-KennzeichenHI

Bauvorgänge im Überblick

Welcher Vorgang im Einzelfall passt, hängt am Vorhaben. Die folgenden Seiten erklären die wichtigsten Bauvorgänge im Detail.

Antragstellung Schritt für Schritt

In vielen Ländern läuft der Bauantrag zunächst über die Standortgemeinde, die ihr Einvernehmen erklärt und an die untere Bauaufsichtsbehörde des Landkreis Hildesheim weiterleitet. In kreisfreien Städten geht er direkt dorthin.

Das Planungsrecht des Baugesetzbuchs und das Bauordnungsrecht des Landes greifen ineinander. Ein Vorhaben muss beiden entsprechen, dem städtebaulichen Rahmen und den Anforderungen an die einzelne Anlage.

Was genehmigt werden muss

Orientierung: Ist das Vorhaben in der Regel genehmigungspflichtig?
VorhabenGenehmigungHinweis
Neubau eines Wohnhausesin der Regel genehmigungspflichtigBauantrag über eine bauvorlageberechtigte Person
Anbau oder Aufstockungmeist genehmigungspflichtigabhängig von Größe und Nutzung
Gartenhaus oder Geräteschuppenoft verfahrensfrei bis zu einer bestimmten GrößeGrenze je Landesbauordnung unterschiedlich
Carport oder Garageteils verfahrensfrei, teils genehmigungspflichtigabhängig von Fläche und Grenzabstand
Terrassenüberdachunghäufig verfahrensfrei in GrenzenTiefe und Fläche entscheiden
Nutzungsänderung von Räumenin der Regel genehmigungspflichtigauch ohne bauliche Änderung möglich
Abbruch eines Gebäudesje nach Land Anzeige oder GenehmigungKenntnisgabe oder Abbruchgenehmigung
Wintergartenmeist genehmigungspflichtigAusnahmen bei kleinen unbeheizten Bauten

Verfahrensfrei heißt nicht regelfrei: Auch dann sind Abstandsflächen, Bebauungsplan und Satzungen einzuhalten. Im Zweifel gibt das Bauamt Auskunft.

Nachbarorte

Häufige Fragen

Was kostet eine Baugenehmigung?

Die Gebühr richtet sich in der Regel nach den Baukosten und liegt in der Größenordnung eines kleinen Prozentanteils der Bausumme. Die genaue Berechnung regelt die Gebührenordnung des Landes.

Brauche ich für eine Nutzungsänderung eine Genehmigung?

Häufig ja, selbst ohne Umbau. Die Genehmigungspflicht knüpft an die geänderte Nutzung an, weil dafür andere Anforderungen gelten können, etwa an Brandschutz und Stellplätze.

Wo stelle ich in Gronau (Leine) einen Bauantrag?

Zuständig ist die untere Bauaufsichtsbehörde des Landkreis Hildesheim. In vielen Ländern wird der Antrag zunächst bei der Standortgemeinde eingereicht, die ihn mit ihrem Einvernehmen weiterleitet. In kreisfreien Städten geht er direkt an das Bauamt.

Was ist ein Schwarzbau?

Eine ohne erforderliche Genehmigung errichtete oder genehmigungswidrige bauliche Anlage. Ist sie materiell zulässig, kann sie nachträglich genehmigt werden; andernfalls drohen Nutzungsuntersagung und Rückbau.

Brauche ich für mein Vorhaben überhaupt eine Genehmigung?

Das hängt vom Vorhaben ab. Neubauten sind in der Regel genehmigungspflichtig, kleine Gartenhäuser oft verfahrensfrei. Was verfahrensfrei ist, legt der Katalog der Landesbauordnung fest; im Zweifel gibt das Bauamt Auskunft.